Demo in Zürich am 6.6.2020

Wegen dem faschistischen Angriff gegen HDP, Qandîl, Rojava
Solidaritat mit Rojava/HDP
Qandil verteidigen, Faschismus zerschlagen.

Gegen den institutionellen Rassismus auf der ganzen Welt, von den USA, bis Latein Amerika, von Deutschland, bis nach Kurdistan müssen wir gemeinsam Zeichen setzen.
Am Samstag werden wir in Zürich auf die Strassen gehen und gemeinsam ein Statement gegen die faschistische Aggressionen setzen.

Komm auch Du.

Datum: Samstag, 06.06.20
Zeit: 14:30
Ort: Rathaus Brücke, Zürich

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Onlineveranstaltung: Ein Staat, drei Fronten: Kriege der Türkei in Kurdistan

Am 28.5., 19 Uhr

Referentinnen der Veranstaltung sind:

Die kurdische Politikerin und Nahostexpertin Nilüfer Koç. Sie war von 2013 bis 2019 Ko-Vorsitzende des KNK (Nationalkongress von Kurdistan).

Feleknas Uca ist seit dem Jahr 2015 Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) im türkischen Parlament. Sie ist außerdem außenpolitische Ko-Sprecherin der HDP.

Alle Infos auf https://civaka-azad.org/live/

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Newsletter Nr. 16: Auf zu einem lautstarken kämpferischen 1. Mai!

Liebe Freund_innen und Genoss_innen

Solidarität heisst: Nicht zuhause bleiben, kein Homeoffice, sondern unsere Stimmen gegen Krieg, Ausbeutung, Femiziden und Kapitalismus auf die Strasse tragen!

Heraus zum 1. Mai – siehe https://barrikade.info/article/3416 

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Welche Philosophen kennst du?

Kennst du Hypatia? Weisst du wer sie ist? Weisst du woher sie kommt? Wusstest du, dass sie die erste Philosophin war? Nein? Wieso nicht. Ganz einfach, weil uns das patriarchale System von klein auf zeigt, dass der Mann stärker, schlauer.. als die Frau ist und über die Frau steht.

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Rojava: Ökologische Krise und revolutionäre Lösung

Die Aktivistin Jiyan von der Bewegung junger Frauen in Nordostsyrien äußert sich in einem von „Make Rojava Green Again“ geführten Interview zum demokratischen Konföderalismus und den ökologischen Herausforderungen in Rojava.

Ganzer Artikel und Interview hier: https://anfdeutsch.com/Oekologie/rojava-Oekologische-krise-und-revolutionaere-loesung-18746

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Schreiben von MakeRojavaGreenAgain und Rojava Komitee Zürich

Leben ist Widerstand – Widerstand ist Leben!

Die vergangenen Monate der Corona-Krise mit ihrer ungleichzeitigen Entwicklung über den Globus haben verschiedenartig das Scheinwerferlicht auf die verschiedenen Widersprüche innerhalb des kapitalistischen Systems gelenkt. Schlagartig fallen die Hüllen und der Weiterlesen

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Solidarität mit den Kinder Rojavas

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Newsletter Nr. 15: Solidarität in Zeiten von Corona

Liebe Freund_innen und Genoss_innen

Bevor wir zu den Informationen zu Rojava kommen, diese Meldung: Am 3. April ist Helin Bölek, Sängerin der Grup Yorum an den Folgen ihres Hungerstreiks gegen die Gewalt und Ignoranz des türkischen Staates gestorben.
In Gedenken an Helin Bölek: https://www.youtube.com/watch?v=a87NO2ip5I8 und https://anfdeutsch.com/aktuelles/hungerstreikende-helin-boelek-gestorben-18290 und https://anfdeutsch.com/aktuelles/festnahmen-vor-beerdigung-von-helin-boelek-18311

Auch in unserem Newsletter zu Rojava ist Corona ein Thema. Aber es geht uns nicht um Kurven oder Zahlen, sondern eher um Gedanken darüber, was aktuell im Namen des Virus alles passiert und durchgesetzt wird. Wenn die NZZ sich darüber freut, dass ein Virus schafft, was all der Polizei- und Armeegewalt der letzten Monate/Jahre nicht erreicht hat, nämlich leere (Protest)-Plätze und ruhige Strassen, dann muss uns das misstrauisch machen. Klar ist, dass Corona ein Virus ist, der eine grippeartige Erkrankung auslösen kann und zudem bei alten und vorbelasteten Menschen schwere Komplikationen haben kann. Die Betonung liegt hier auf kann. Von den auf Corona positiv getesteten Personen erkranken ca. 15% und auch davon nur ein kleiner Teil schwer. Es ist gut, das im Kopf zu behalten, wenn wir uns gegen Massnahmen wehren, die verhindern sollen, dass wir nicht nur gegen die Weiterführung des Krieges gegen Rojava wehren, sondern auch gegen die Abschottung der Schweiz und Europa gegen aussen. Wir wollen keine nach innen gerichtetes grosses Wir das aus Nabelschau (bzw. Kurvenschau) und abgeschotteten Grenzen besteht. Corona dient in vielen Ländern dazu, kämpferische und antikapitalistische Bewegungen einzudämmen und rechte Regimes nutzen die Gunst der Stunde (s. Österreich/Polen). Für uns muss das heissen: Bleiben wir unterwegs – sorgfältig miteinander – und lassen wir uns das Recht nicht nehmen, uns für offene Grenzen und gegen die Kriegsprofiteure einzusetzen.

Siehe auch den Beitrag von Women Defend Rojava Zürich: https://rojavaagenda.noblogs.org/post/2020/04/06/krieg-und-krise-warum-staaten-in-corona-zeiten-kriegsrhetorik-verwenden-und-weshalb-das-gefaehrlich-ist/#more-2123

Denn Krieg wird weitergeführt und es wird weiter daran verdient:

Auch wenn von verschiedener Seite dazu aufgerufen wird, auf Krieg zu verzichten, für die Türkei heisst es nur, jetzt erst recht: https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/qsd-kommandant-tuerkische-armee-nutzt-corona-krise-aus-18304 und https://anfdeutsch.com/kurdistan/pausenlose-repression-in-der-tuerkei-trotz-pandemie-18125
Zudem erinnert auch die kurdische Frauenbewegung daran, dass Ausgangssperren für Frauen gefährlich sein können: https://anfdeutsch.com/frauen/corona-trifft-frauen-und-kinder-am-haertesten-18327

Was der IS nicht geschafft hat, soll nun Corona vollbringen: So hoffen sowohl Erdogan wie auch Barzani darauf, dass die Erkrankung durch das Coronavirus möglichst viele Kurdinnen und Kurden, die für den demokratischen Konföderalismus stehen, sterben werden. So verhindern sie nicht nur den Transport von medizinischem Material und Personal nach Rojava, sondern blockieren sogar die Wasserversorgung in Rojava und im Flüchtlingslager Maxmur: https://anfdeutsch.com/kurdistan/mexmur-embargo-ideale-bedingungen-fuer-corona-katastrophe-18113

Aber wie es in diesem Interview klar wird, ist eine kommunale, antikapitalistische Art der Krisenbewältigung nicht nur menschlicher, sondern auch besser. Interview mit Felix Anton, der als Freiwilliger seit 2 Jahren in der demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien lebt: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134786.corona-in-rojava-keine-einzige-testmoeglichkeit.html

Und dem Versuch, alle Hilfe zu verhindern, stellen die Menschen ihr Wissen und ihr Können entgegen: https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/selbstproduzierte-beatmungsgeraete-in-rojava-18284

Da nun einige mehr Zeit zum Lesen haben hier zwei Artikel von A. Öcalan zu Kriese und Gesundheit: https://anfdeutsch.com/hintergrund/Oecalan-bildungs-und-gesundheitsprobleme-der-gesellschaft-17980 und https://anfdeutsch.com/hintergrund/abdullah-Oecalan-chaosartige-krankheiten-breiten-sich-aus-18039

Ausserdem empfehlen die neueste Ausgabe vom Kurdistan Report wärmsten: http://www.kurdistan-report.de/

Das wär’s für den Moment. Stärkt euer Immunsystem indem ihr beweglich, widerständig und solidarisch bleibt und euch nicht einsperren und in die Isolation treiben lässt.

Mit solidarischen und kämpferischen Grüssen
Rojava Komitee Zürich

rojavaagenda.noblogs.org
Telegram-Kanal: t.me/rojavaagenda
Twitter: @AgendaRojka
#riseup4rojava

***Email gerne weiterleiten***
Wenn ihr regelmässig diesen Newsletter bekommen wollt und noch nicht auf der Liste seid, dann schreibt ein leeres Email an: rojavaagenda-subscribe@lists.riseup.net

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Krieg und Krise: Warum Staaten in Corona-Zeiten Kriegsrhetorik verwenden – und weshalb das gefährlich ist

Krieg und Krise: Warum Staaten in Corona-Zeiten Kriegsrhetorik verwenden – und weshalb das gefährlich ist

Unser aller Alltag erfuhr in den letzten Wochen massive Veränderungen und Einschränkungen, staatlicherseits oft begleitet von kriegerischer Rhetorik. Dabei hat die aktuelle Situation mit tatsächlichem Krieg als bewaffnetem Konflikt wenig zu tun. Viel eher entlarvt sich der Rückgriff auf Kriegsrhetorik als Bestreben der Herrschenden, ihre Interessen durchzusetzen. Grund genug, wachsam zu sein!

Ein Beitrag von Women Defend Rojava Zürich / 04.04.2020

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ROSARA: Beratung und Unterstützung – wir sind da!

Wir bieten Telefonberatung für Frauen in kurdischer, deutscher und türkischer Sprache an, um ihnen das Recht auf Hilfe in Notlagen zu gewähren und natürlich das Recht auf elementare medizinische Versorgung in die Wege leiten zu können.

Sans-Papiers, also Menschen ohne Niederlassungsbewilligung, haben auch ein Recht auf diese Hilfe – auch in irregulären Situationen.

In der Schweiz sind inzwischen Menschen am Coronavirus erkrankt und einige ältere und kranke Menschen leider auch verstorben. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem in der Schweiz. Unser Anliegen ist, dass alle Menschen, auch Geflüchtete und Menschen ohne Krankenkasse zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Täglich teilt der Bundesrat in zusammen Arbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit die neuen Richtlinien und Sicherheitsmassnahmen, bezüglich Corona Infektionen mit.

Gerne könnt Ihr telefonisch oder per Mail Kontakt mit uns aufnehmen:

Tel.: +41 79 120 09 10
Mail.: rosara.frauen@gmail.com
Homepage: www.rosarafrauen.ch
Informationen zur Prävention finden Sie auf unsere Homepage.

Für uns ist die Situation der Frauen besonders wichtig. Leider haben die Mitteilungen der Frauenorganisationen aus China ergeben, dass sich die häusliche Gewalt verdreifacht hat. Wir möchten bereits vor einer eventuellen Absolut-Isolation die Möglichkeit bieten, eine Anlaufstelle zu sein. Meldet Euch bitte bei uns. Wir werden Euch dabei unterstützen welche behördlichen und organisatorischen Wege möglich sind.

Wir Frauen wissen, dass Gewalt kein Schicksal ist und auch zu Zeiten einer Pandemie, darf es kein Schicksal sein, weil Frauen in solch prekären Situationen nicht die Möglichkeit hätten auf Solidarisierende zurück greifen zu können.

Während durch die Isolation Anlauf- und Beratungsstellen geschlossen werden, werden wir bereitstehen, um für Frauen eine Unterstützung zu sein.

Es ist für uns absolut unverständlich, warum gerade dann, wenn die Situation bereits gezeigt hat, dass sozial schwächere Menschen und auch Menschen, die sonst benachteiligt sind, in den heutigen Tagen vor der Situation stehen, nicht einmal die Möglichkeit zu haben, sich auf staatliche Hilfsstrukturen zu beziehen.

Es ist uns ein Anliegen, dass Frauen durch unsere Hotline eine vertrauensvolle Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können. Für die Frauen, die durch ihren Hintergrund vielleicht eine Sprachbarriere haben oder Frauen, die durch Kriegs- und Gewalterfahrung Belastungen haben, erhalten die Möglichkeit mit Frauen eine Lösung für die individuelle Situation zu finden. Wir fordern von allen Organisationen, Vereinen, Strukturen, Komitees in jedem Kanton Solidarität, macht bitte mit und beteiligt euch an diesem Projekt.

Wir sind für Euch da und werden mit Euch Wege erarbeiten.

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