gesehen in Zürich

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Update von Genf: Es gab Gespräche mit UNO Syrien-Beauftragem Staffan de Mistura. Mistura äusserte sein Verständnis für den Protest, dass die UNO besorgt sei und so bald wie möglich handeln werde. Die Hungerstreikenden antworteten, sie liessen sich nicht mit Worten abspeisen. Sie würden den Hungerstreik fortführen, bis die türkische Armee aus Afrin abezogen ist und die Zivilist_innen zurückkehren können. Die Demo vor dem UN Hauptsitz geht also weiter. Jeden Tag kommen Menschen vorbei, um den Hungerstreik vor Ort zu unterstützen. Komm auch!
Das lowerclass Magazin hat ein Interview über die aktuelle Widerstandstaktik geführt mit Şoreş Ronahî, Mitglied der Leitung der Jugendunion Rojavas (YCR) und zur Zeit in Shehba, Afrin
Morgen ist Welt-Afrin-Tag!
Online zum hören: Im LoRa Mittwochs-Info von gestern gibt es ein ausführliches Update über die aktuelle politische Lage, Infos zum Hungerstreik in Genf, Beiträge von der Mahnwache am Zürcher Rathaus, sowieso politische Analysen mit einem Studiogast, der letztes Jahr in Kurdistan war.
Der Ort und die Zeit für die Demo zum Welt-Afrin-Tag steht: Samstag, 24. März, 14 Uhr, Helvetiaplatz Zürich. Weitere Termine in der Agenda
Gefunden in Zürich „Der Widerstand in Afrin lebt – 22.3. 12.15 Uhr Zürich“:
Was plant Erdogan? Die „grosse Schlacht“ in Afrin steht unmittelbar bevor Artikel von Amalia van Gent auf infosperber, schon von letzter Woche, sehr informativ
Wie weiter für Afrin? Was sind die Aufgaben des Widerstandes nach der Einnahme der Stadt Afrin durch die türkischen Besatzer? Afrin-Solidarität: Der Hauptfeind steht im eigenen Land Artikel vom lowerclass Magazin
Die Protestierenden in Genf setzten sich heute durch und verlegten den Protest und Hungerstreik auf den Hauptplatz direkt vor der UNO. Der Protest soll grösser werden, kommt nach Genf!

Morgen ist Newroz, kurdischs Frühlings- und Widerstandsfest. Es gibt Demos in mehreren Schweizer Städten. Alle Termine in der Agenda
Seit gestern Sonntag ist die Stadt Afrin durch die türkische Armee besetzt. Bericht aus dem Informationszentrum Afrin Resist in Qamishlo über die neue Phase des Krieges seit der Besatzung und die Evakuation der Stadt im LoRa Frauen_Info (ab Minute 21.30)
Seit heute Montag 19. März findet vor der UNO in Genf ein unbefristeter Hungerstreik statt. Die Polizei wollte die Aktion auflösen, aber die Protestierenden sind geblieben. Es laufen Verhandlungen, die Protestierenden haben umfangreiche Forderungen. Bericht von Genf im LoRa Frauen_Info (ab Minute 28.45). Sie rufen insbesondere ab Dienstag auf, dahinzukommen und den Hungerstreik zu unterstützen.
Mehr Termine und Mobilisierungen in der Agenda
Tania, bis vor kurzem in Afrin, ist jetzt im Informationszentrum in Qamishlo. In dieser Nachricht gibt sie eine Zusammenfassung der Angriffe und Geschehnisse der letzten Woche. Zudem berichtet sie über die das nicht eingehaltene Abkommen und das Verhalten von den Grossmächten Russland und USA, und erwähnt auch das Verhalten des deutschen Staates. Der Bericht ist tagesaktuell, gibt aber dennoch einen Überblick auch für Leute, die noch nicht so informiert sind.
https://soundcloud.com/radio_lora/16032018-bericht-aus-afrin
Diese Nachricht hat uns am 14. März erreicht. Unbedingt anhören und teilen!
https://soundcloud.com/radio_lora/nachricht-aus-efrin-14318
Die türkische Armee steht mit ihren Islamistischen Verbündeteten vor der Stadt Afrin in Rojava. Wir wissen von den Angriffen des türkischen Staates gegen die kurdischen Städte im Südosten der Türkei, wie ihr Häuserkampf aussieht – es drohen Massaker. Dagegen gibt es Widerstand! Seit Tagen wurden die Mobilisierungen in Solidarität mit Rojava intensiviert. Gestern war es Kobane, heute ist es Afrin. Wir alle haben unseren Beitrag daran zu leisten, dass der Druck auf der Strasse zunimmt und sich vervielfältigt. Denn wenn AFrin fällt, dann ist das nicht nur ein humanitäres Desaster, sondern auch eine politische Niederlage. Rojava ist die Konkretion dessen, wofür so viele von uns hier kämpfen. Anhand von Rojava können wir zeigen, dass unsere Perspektiven keine Utopien sind, sondern möglich sind. Der Kampf für die Befreiung ist notwendig und Tatsache. Darum gilt Rojava unsere vollste internationale Solidarität!
Es ist eine Solidarität, die praktisch sein muss, wenn sie nicht bloss eine hohle Phrase sein soll. Mobilisieren wir uns und organisieren wir uns, jetzt ist die Zeit anzupacken und was zu tun! Wenn die Fronten derart klar sind, auf der einen Seite eine faschistoide-islamistische Allianz steht und auf der anderen Seite ein fortschrittliches Projekt, mit all seinen Widersprüchen und Hoffnungen, dann ist klar, dass man nicht abseits stehen darf. Wir alle, die hier kämpfen, sind aufgefordert, uns zu beteiligen und aktiv zu werden. Jetzt ist die Zeit der Praxis.
ÜBERALL IST AFRIN, ÜBERALL IST WIDERSTAND!
Rojava Komitee Zürich