TAG X WURDE AUSGERUFEN! NO WAR ON NORTHERN SYRIA!

!Der Angriffskrieg des türkischen Militärs mit islamistischen Gruppen hat begonnen! Panzer und schwere Geschütze bombardieren die Städte, Wohnhäuser in Rojava. Das US-Amerikanische Militär hat den Menschen den Rücken zugekehrt und den Luftraum für die Türkei freigegeben. Kampfjets bombardieren die Städte. In ihrem Schlepptau werden zehntausende Mitglieder islamistischer Gruppen in Rojava/Nordostsyrien einmarschieren. Das türkische Militär schiesst auf die Kräfte, die IS-Gefangene bewachen.

Der Widerstand der Frauen- und Volksverteidigungseinheiten (YPJ/YPG), der SDF und der Menschen in Nord- und Ostsyrien hat begonnen.

Diejenigen, die durch die Opfer von tausenden Gefallenen und den mutigen Widerstand der Bevölkerung, den Islamischen Staat besiegt haben, verteidigen mit aller Kraft das Leben und die Werte welches sie gemeinsam aufgebaut haben.

Bei jeder Schweinerei ist die Schweiz mit dabei! Was geht uns der Krieg im mittleren Osten an? Vieles! VW wird zum Beispiel ein grosses Werk in der Türkei aufbauen. Die Credit Suisse beteiligt sich am Waffenkonzern LockheedMartin, welcher der türkischen Armee Kampfjets und Militärhubschrauber liefert. Rheinmetall AG hat ein Testgelände und eine Panzer und Kampfjet Munitions-Produktionsstätte in Örlikon Zürich und liefert u. A. Leopard Panzer an die Türkei. Ruag liefert Laser-Zielvorrichtungen für türkische Kampfdrohnen…

Diese Unternehmen exportieren Elend und Tod nach Rojava und in die Welt. Sie bewaffnen die Türkei und ihre islamistischen Banden, die der Zivilbevölkerung und den revolutionären Kräften in Nord- und Ostsyrien gegenüberstehen.

Vor sieben Jahren begann in Rojava eine Revolution, die das Leben von Millionen Menschen radikal verändern sollte. Insbesondere die autonome Organisierung der Frauen wurde zur treibenden Kraft der gesellschaftlichen, Ökologischen Revolution. Die Demokratische Föderation Nordostsyriens steht beispielhaft für die Vision eines friedlichen und demokratischen, ökologischen Mittleren Ostens und war deshalb sowohl regionalen Mächten als auch den imperialistischen Staaten immer schon ein Dorn im Auge.

Tragen wir unseren Teil dazu bei und Verteidigung wir diese Revolution auch von hier aus! Decken wir die militärische, wirtschaftliche und diplomatische Zusammenarbeit zwischen der Türkei, den USA, der NATO und den europäischen Staaten auf und greifen wir sie politisch an. Keine Unterstützung für Erdogan, sein Regime und seinen Krieg! Keine Waffenlieferung und keine finanzielle oder politische Beihilfe zur türkischen Vernichtungspolitik!

Tag X hat begonnen: gehen wir auf die Straßen, machen Aktionen, besetzen, stören und blockieren! Zeigen wir den Verantwortlichen in den Regierungsbüros und Firmensitzen was wir von ihrem Krieg haltet! Gemeinsam können wir den Angriffskrieg der Türkei stoppen! Kein Krieg gegen Nordsyrien! Wir sind überall. Haltet Ohren und Augen offen für die Mobilisierungen in eurer Umgebung. Und vor allem; Organisiert euch und, los!

Wir müssen vom Protest zum Permanenten politischen Widerstand übertreten. Die Bevölkerung Kurdistans und Nordostsyriens ist im Krieg, und wir als Antifaschist_innen und Revolutionär_innen werden die Orte militärischer, diplomatischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit dem türkischen Faschismus in unseren Ländern besetzen, stören, blockieren und zerstören!“

Der Widerstand in Rojava wird von langem Atem sein. Tag X ist nicht nur ein Tag. Tag X ist der Beginn einer lang anhaltenden historischen Phase!

Hoch die internationale Solidarität! Rojava ist auch unser Kampf!

riseup4rojava.org | #fight4rojava | t.me/rojavaagenda

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