Dieses Jahr feiern wir 10 Jahre Rojava-Revolution!

Das Rojava Komitee Zürich und der Klimastreik laden ein zu einer Veranstaltung zu Ökologie und Revolution in Rojava mit Inputs zur aktuellen Lage in Kurdistan:

Fr 13. Mai, 19:00 Uhr, in der Klimaanlage (ehem. Kirche), Wibichstr. 43, Zürich

Seit 2012 bauen die Menschen in Nordostsyrien allen Angriffen zum Trotz eine selbstverwaltete Region auf den Werten von Basisdemokratie, Frauenbefreiung und sozialer Ökologie auf. Wie die Hevals eine revolutionäre ökologische Praxis zusammen mit der Gesellschaft entwickeln und sich gegen Angriffe auf die Natur und Menschen verteidigen, kann uns auch für unsere Kämpfe hier inspirieren.

Webinar zur Einführung: https://tinyurl.com/yxmfsxh2 Es ist aber keinerlei Vorwissen nötig.

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Stehen wir Schulter and Schulter gegen den türkischen Faschismus

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‼️Die Angriffe auf Kurdistan intensivieren sich seit einer Woche‼️

In Südkurdistan in den Bergen der Gerilla. In Rojava Şhengal, Kobane, Til Temir, Efrîn…

Nach den ersten Demos in vielen Städten Europas ist es nun an uns, die faschistischen Angriffe aufzudecken und dagegen zu handeln! Jede Aktion hier ist ein Support für die Revolutionär_innen die vor Ort kämpfen!

Greifen wir den Feind im eigenen Land an, Verbrechen findet hier statt!

Kurzartikel zu IS (Islamischer Staat) Situation: https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/die-turkei-bereitet-den-boden-fur-eine-ruckkehr-des-is-31809

Analyse zu Angriffen auf Südkurdistan/Berge/Medya-Verteidigungsgebiet:
https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/der-turkische-angriffskrieg-in-sudkurdistan-die-hintergrunde-teil-1-31811

Aufruf von Riseup4Rojava Internationale Koordination:

SEID SOLIDARISCH – STELLT EUCH GEGEN DEN TÜRKISCHEN FASCHISMUS UND UNTERSTÜTZT DEN WIDERSTAND

rojavaagenda.ch widnet.org @AgendaRojka t.me/rojavaagenda

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Freitag, 15.04., ab 17:30, Rojava-Treffpunkt im Kasama

Dieses Jahr ist ✌️10 Jahre Rojava Revolution✊

Es wird verschiedene Veranstaltungen zu den Hauptpfeilern der Revolution geben.

Am Freitag fangen wir an mit dem ROJAVA-TREFFPUNKT. einem gemütlichen Abend, mit feinem Essen, Infos zur aktuellen Situation und viel Infomaterial.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch.

Euer Rojava Komitee Zürich

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Gegen die Diktatur Erdogans – Keine Schweizer Kriegsgeschäfte! Demo: 9. März 2022, 19:00 Bahnhof Bern

Am 9. März 2022 wird das Urteil im „KillErdogan“-Prozess gefällt. Doch ganz egal, wie das Gericht entscheiden wird: Der Widerstand gegen Erdogan & seine Kollaborateure muss auf die Strasse getragen werden.
Seit 2017 das besagte Transparent gezeigt wurde, hat sich die Lage in der Türkei verschärft. Gemeinsam mit islamistischen Milizen hat die türkische Armee verschiedene Städte in Nordsyrien unter ihre Kontrolle gebracht, täglich führt Erdogan seine Kriegspolitik mit Drohnen und Chemiewaffen fort. Die Aufkündigung der Istanbul-Konvention ist nur ein Puzzleteil Erdogans patriarchaler Politik, die sich unter anderem darin zeigt, dass die Zahl der Femizide während seiner Herrschaft um rund 1400% gestiegen sind. Wir sagen: Schluss mit Krieg und Terror! Gegen die Vertreibung und Verfolgung fortschrittlicher Kräfte! Kampf dem Patriarchat!

Gleichzeitig sehen wir aber auch einen grossen Widerstand. Trotz grosser Repression gehen die Menschen in der Türkei auf die Strasse und die revolutionären Guerillakräfte fügen der türkischen Armee grosse Niederlagen zu. Das jüngste Aufbäumen des sogenannten IS mit türkischer Unterstützung in Hesekê konnte niedergeschlagen werden.

Auch wir müssen unsere Verantwortung hier, im Herzen des Kapitalismus, wahrnehmen Schweizer Konzerne und Banken profitieren von Umweltzerstörung, Repression und Bürgerkrieg in der Türkei. Das Handelsvolumen zwischen der Schweiz und der Türkei nimmt zu und stärkt damit Erdogans Regime. Wie so oft biedert sich die Schweiz als ruhiges Hinterland für einen unterdrückerischen Despoten an.

Lasst uns unsere Kämpfe verbinden!
Gegen die Diktatur Erdogans!
Keine Schweizer Kriegsgeschäfte!

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Kundgebung „Krieg beginnt hier – Solidarität mit Rojava“ , 19.02. St. Gallen

Samstag, 19.02.2022 – 15:00 – Kornhausplatz, Bhf St. Gallen

Am 19.02.22 werden wir gemeinsam demonstrieren. Wir verurteilen die jüngsten Angriffe des türkischen Staates auf das Flüchtlingscamp Mexmûr, das jesidische Siedlungsgebiet Şengal im Irak, sowie Ziele in der Nord-Ostsyrischen Autonomieregion Rojava. Bei den völkerrechtswidrigen Militäroffensiven der türkischen Regierung in den kurdischen Gebieten in Nordsyrien und dem Irak sterben täglich Menschen.

Seit 2012 haben die Menschen in Rojava ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und versuchen eine selbstverwaltete, demokratische Gesellschaft aufzubauen. Nachdem die Menschen in Rojava sich erfolgreich gegen den IS verteidigten, begann die Türkei mit gezielten Angriffen gegen die Region. Seither hat sie in drei Operationen in den Jahren 2016, 2018 und 2019 wichtige Regionen der Selbstverwaltung besetzt. Die Folgen dessen sind Ausbeutung, Unterdrückung und erzwungener demografischer Wandel durch dschihadistische Gruppen, welche von der Türkei unterstützt werden. Im Januar 2022 scheiterten IS Kämpfer beim Versuch, 5000 Dschihadisten aus einem Gefängnis in Heseke zu befreien. Die jüngsten türkischen Luftangriffe sind eine Vergeltungsaktion an den Kurd:innen und erschweren den Kampf gegen die Terrormiliz IS erheblich.

Es gilt, Solidarität mit den Menschen in Rojava zu zeigen sowie die Revolution und ihre Errungenschaften zu verteidigen.

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[rojavaagenda] Newsletter Nr. 33: Demo heute Mittwoch gegen die Luftangriffe der Türkei / Infos zu Hesekê

Liebe Freund_innen und Genoss_innen
Das Flüchtlingslager Maxmur, die autonome Region Schengal und Derik in Rojava wurden diese Nacht von dem türkischen Staat zeitgleich mit Kampfjets bombardiert. In Europa rufen kurdische und ezidische Verbände zu Protesten auf. Die Koordination der ezidischen Gemeinschaft in Europa (KCÊ-E) erklärt, dass die zeitgleichen Angriffe auf Şengal, Mexmûr und Rojava auf einen Völkermord abzielen: „Die osmanischen Enkel unter Diktator Erdogan greifen unsere heiligen Orte an. Die Gesellschaft und der ezidische Glauben sollen ausgelöscht werden, der etliche Male umgesetzte Ferman soll zu Ende gebracht werden. Der türkische Staat greift Şengal unter Einsatz aller Mittel an, um dieses Ziel zu erreichen. Lasst uns auf die Straßen gehen, um diese Angriffe zu stoppen und unsere Gesellschaft, unseren Glauben, unser Land und unsere Heiligtümer zu verteidigen. Wir rufen das gesamte Volk Kurdistans und seine Freundinnen und Freunde auf, ihre Stimmen gegen die auf einen Völkermord abzielenden Angriffe zu erheben!“ Auch der kurdische Europadachverband KCDK-E und die bundesweite Konföderation KON-MED rufen zu Protesten auf. (https://anfdeutsch.com/aktuelles/turkei-bombardiert-mexmur-Sengal-und-derik-30591)

Heute finden deshalb folgende Demos statt:

02.02.2022, 14.00 Uhr, Rathaus, Zürich

02.02.2022, 17.30 Uhr, Bahnhofplatz, Bern

02.02.2022, 17.30 Uhr. St. Laurent Kirche, Lausanne

02.02.2022, 17.30 Uhr, Jesuitenplatz, Luzern

02.02.2022, 18.00 Uhr, Bahnhofplatz, Biel

02.02.2022, 18.00 Uhr, Bahnhof Platz, Solothurn

Was geschah in Hesekê?
Am 20. Januar verübte Daesh (IS) einen Angriff auf das al-Sina’a-Gefängnis im Stadtteil Ghweran von Hasakah in Nordsyrien, um die dort festgehaltenen 5.000 Kadermitglieder von Daesh zu befreien. Die gefährlichsten Dschihadisten sitzen in diesem Gefängnis, Daesh hatte das Gefängnis also nicht zufällig gewählt. Dieser Angriff, der zur Flucht von Tausenden von Gefangenen führte, war die grösste und gefährlichste Entwicklung in der Region, seit Daesh vor Jahren von kurdischen und verbündeten Kräften in Syrien besiegt wurde.

Doch was geschah genau? Civan Akbulut (Die Linke) hat folgenden ausführlichen und sehr interessanten Thread auf Twitter geteilt: https://twitter.com/civan_akbu/status/1486376380015296520

Hier eine verkürzte und unvollständige Zusammenfassung:

20.01.22: Angriff auf das Gefängnis mit Autobombe und mit Sprengstoff bestückte Motorräder durch Daesh-Schläferzellen. Sicherheitskräften (Asayîş) der Autonomieverwaltung von Nord- und Ostsyrien (AANES) konnten schnell reagieren und die Angriffe vorerst abschwächen.

21.01.22: Situation ist unübersichtlich. Zahlreiche Daesh-Terroristen hatten sich nach dem Ausbruch in das nahegelegene Wohnviertel Zihûr (Al-Zohour) verschanzt. Die SDF hatten das Viertel und die Gegend um das Sina-Gefängnis durch einen breiten Sicherheitskorridor getrennt. Über Lautsprecher von Moscheen wurde die Bevölkerung aufgerufen, ihre Türen zu schließen und niemandem zu öffnen. Aufklärungsflieger und Kampfhubschrauber der internationalen Anti-IS-Koalition überflogen den Stadtteil Xiwêran. Ein Konvoi des Militärrats von Til Temir machte sich auf den Weg nach Hesekê, um der SDF beim Kampf gegen Daesh zu unterstützen. Die Türkei bombardierte den Konvoi.

22.01.22: Am Samstagmittag hatten die Asayîş und SDF das Stadtviertel Xiwêran vollständig umstellt. Es gab schwere Gefechte in der Umgebung der Haftanstalt, im Industriegebiet sowie in der Nähe der Wirtschaftsfakultät. Sichtung von US-Truppen unweit des Sina-Gefängnisses.

23.01.22: Auch am Sonntag versteckt sich der Daesh weiterhin in Gebäuden, um US-Luftschläge zu entgehen. SDF erreicht die nördliche Mauer des Sina-Gefängnisses. Zeitgleich bombadiert die Türkei das Dorf Alimar bei Ain Issa (nördlich von ar-Raqqa). SDF erklärt, dass etwa 200 Daesh-Terroristen und Selbstmordattentäter an dem Angriff auf das Sina-Gefängnis in Hesekê beteiligt waren. Daesh hat eine grosse Anzahl an zivilen und militärischen Geiseln genommen. Deren Situation ist teilweise unklar. Sie werden in Propaganda-Videos von Daesh gezeigt.

24.01.22: Hubschrauber der internationalen Anti-IS-Koalition bombardieren auch am Montagmorgen weiterhin Daesh-Positionen in und um das Sina-Gefängnis. Die Terroristen haben sich verbarrikadiert. Zivilisten flüchten noch immer aus den Vierteln Xiwêran und Zihûr. Die SDF konnte zwar die meisten Orte sichern, dennoch werden noch vereinzelte Daesh-Terroristen in den Wohnvierteln vermutet. Die SDF konnte strategisch wichtige Positionen um das Sinai-Gefängnis einnehmen. Die Gefechte halten an. Seit Montagmorgen haben sich viele Daesh-Terroristen ergeben, weitere wurden getötet. SDF befindet sich im finalen Kampf gegen Daesh im Sinai-Gefängnis. Sehr schwere Gefechte. Ferhad Şami, Pressesprecher der SDF, schreibt auf Twitter: „The final dance of the venom snakes in al-Sina’a prison- Game Over Daesh“. Busse voller Daesh-Terroristen werden von der SDF in ein anderes Gefängnis transportiert. Mindestens 100 IS-Terroristen konnten heute beim Sturm auf das Sina-Gefängnis festgenommen werden. Mehrere Geiseln befreit.

25.01.22: SDF erklärt am Dienstagmittag, dass bei den Kämpfen in Hesekê mehr als 200 Daesh-Terroristen getötet wurden, darunter etwa 150 Mitglieder von Daesh-Schläferzellen. Der Demokratische Syrienrat (MSD) erklärte am Dienstagmorgen, dass Daesh bei seinen Angriffen in Hesekê Unterstützung durch protürkische Söldnertruppen aus den besetzten Gebieten erhält.

26.01.22: Die Volksmobilmachungskräfte (PMF) erklären am Mittwochmorgen, dass Daesh-Terroristen versucht hatten, in das jesidische Şengal (Nordirak) einzudringen. Die PMF konnte den Versuch vereiteln. Türkische Streitkräfte haben Mittwochvormittag das Dorf Hawshariyah (nördliches Minbic) beschossen. Immer wieder werden Positionen des Militärrats von Minbic (MMC) und der SDF vom türkischen Militär und ihren Söldnern angegriffen. Mittwochvormittag haben sich rund 1000 Daesh-Terroristen in einer Massenkapitulation der SDF ergeben. Die SDF gibt Mittwochmittag bekannt, dass sie die vollständige Kontrolle über das Sina-Gefängnis erlangt haben.

Ferhad Şami hat sich als Pressesprecher der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) im ANF-Interview zu dem Angriff und die Ignoranz der in der Region entstandenen Gefahr durch die internationalen Mächte geäussert. Er spricht von einer strategischen Aktion und warnt vor grosser Gefahr. (https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/qsd-sprecher-Sami-die-lage-ist-ausserst-gefahrlich-30425)

Viele Daesh-Terrorsiten kommen aus Europa. Die kurdische Autonomieverwaltung in Nordostsyrien drängt seit Jahren darauf, dass die Heimstaaten ihre StaatsbürgerInnen zurücknehmen. Doch Europa und auch die Schweiz stellen sich taub und übernehmen keine Verantwortung. Seit Jahren verschliessen sie ihre Augen. Immer wieder versucht Europa sich des Problems zu entledigen, indem sie die Staatsbürgerschaften aberkennen. Das die Kurdischen Kräfte mit dem Problem alleine gelassen werden ist kurzsichtig und feige!


Fotos: Frauen der Volksverteidigungseinheiten bei Kontrollen in Heseke

Weitere Informationen
https://anfdeutsch.com/aktuelles/abschliessende-bilanz-der-qsd-zu-heseke-30572
https://www.heise.de/tp/features/Gefaengnisausbruch-in-Nordsyrien-Kommt-der-IS-2-0-6339384.html
https://npasyria.com/en/71472/
https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/knk-ruft-zum-kampf-gegen-den-is-auf-30507

Zum Jahrestag des Sieges von Kobanê: Die Gefahr lebt weiter!
Kobanê ist eine symbolträchtige Stadt. Hier erfuhr der sogenannte Islamische Staat (IS) seine erste militärische Niederlage. Am 26. Januar 2015, also vor sieben Jahren, erklärten die Kräfte der YPG (Volksverteidigungseinheiten) und YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) den Sieg über den IS. Artikel von Civaka Azad zu diesem historischen Ereignis: https://civaka-azad.org/zum-jahrestag-des-sieges-von-kobane-die-gefahr-lebt-weiter/

Türkische Killerdrohnen bombardieren Şengal

In Şengal sind zwei Fahrzeuge von Killerdrohnen der türkischen Armee ins Visier genommen worden, ein Wagen wurde getroffen. Der YBŞ-Kommandant Azad Êzdîn und der Kämpfer Enver Tolhildan wurden getötet, zwei weitere Personen sind verletzt. Die Widerstandseinheiten Şengals (YBŞ) gedenken den von einer türkischen Killerdrohne getöteten Kämpfern und erklären, bis zur Erfüllung der Träume der Gefallenen keinen Schritt zurückzuweichen.
https://anfdeutsch.com/kurdistan/turkische-killerdrohnen-bombardieren-Sengal-30415
https://anfdeutsch.com/kurdistan/ybS-wir-weichen-keinen-schritt-zuruck-30440

“Das autonome Gebiet Rojava” – Radio LoRa
Eine Sondersendung über das autonome Gebiet Rojava, nachzuhören auf Soundcloud: https://soundcloud.com/radio_lora/das-autonome-gebiet-rojava

Nazis, Kontras, Dschihadisten…
Es ist eine neue Broschüre von Nick Brauns erschienen mit dem Titel „Nazis, Kontras, Dschihadisten. Zur Entwicklung der Spezialkriegsdoktrin der USA und NATO“. Sie ist hier kostenlos abrufbar: https://widerstandsvernetzung.org/zur-entwicklung-der-spezialkriegsdoktorin-der-usa-und-nato-broschuere/

Politische Lage in der Türkei

Der Journalist Nick Brauns hat sich am Winterquartier des Revolutionären Aufbau in Zürich mit einem Videovortrag zur politischen Lage in der Türkei geäussert. Der erste Teil dieses Gespräches wurde transkribiert: https://killerdoganprozess.ch/vortrag-von-nick-brauns-teil-1-die-geburtsfehler-der-tuerkei/

“Graue Wölfe” in Deutschland
Ismail Küpeli spricht darüber, dass die nationalistischen »Grauen Wölfe« in der Türkei ein anerkannter Teil der politischen Elite sind: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1160909.graue-woelfe-in-deutschland-eine-gefahr-fuer-demokraten.html

Mit solidarischen und kämpferischen Grüssen
Rojava Komitee Zürich

rojavaagenda.ch
Telegram-Kanal: t.me/rojavaagenda
Twitter: @AgendaRojka
Newsletter-Abo: leeres Email an rojavaagenda-subscribe@lists.riseup.net schicken
#riseup4rojava

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„Das autonome Gebiet, Rojava“ – Sondersendung auf Radio LoRa

 

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“Kill-Erdogan”-Prozess: Solidarität mit den Angeklagten!

Mitte Januar 2022 werden vier Genoss:innen vor das Berner Amtsgericht zitiert, weil sie in irgendeiner Form mit einem “Kill-Erdogan”-Transparent an einer Demonstration in Bern vor fast fünf Jahren in Verbindung stünden. Erneut spielt in diesem Prozess ein partnerschaftliches Handeln hiesiger und türkischer Politik eine Rolle und erneut nahm die hiesige Politik auf die hiesige Justiz Einfluss – wir kennen dieses Zusammenspiel, nicht erst seit dem Prozess gegen Andi vergangenen November in Bellinzona.

Dieses staatliche Zusammenspiel fusst auf beidseitigen wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen, die schon verschiedentlich und mannigfaltig beschrieben wurden: Es geht um günstige Produktions- und Exportbedingungen für die Schweizer Wirtschaft (zementiert im neuen Freihandelsabkommen), um die Lage der Türkei am südöstlichen Zipfel der Europäischen Union (und ihre entsprechende Rolle als gut bezahlte Türsteherin an der Festung Europa), um die Bedeutung der regionalen und kriegerischen NATO-Macht für die anderen NATO-Mächte, genauso wie es darum geht, die Solidarität mit Rojava und der kämpfenden türkisch-kurdischen Freiheitsbewegung zu kriminalisieren, damit der dreckige und barbarische Krieg der Türkei ohne Widerspruch aus dem “ruhigen Hinterland” fortgeführt werden möge.

Wir wissen also, was diese oberflächlich betrachtet ungleichen Partner in ihren gleichen strategischen Interessen eint. Wir wissen genauso, was wir entsprechend von ihnen zu erwarten haben – nichts. Wir wissen umso klarer, was wir ihnen entgegenhalten können: Eine klare und kompromisslose politische Solidarität mit all jenen, die auf irgendeine Art und Weise auf dieser Seite der internationalen Barrikaden gegen den türkischen islamistisch-faschistischen Staat kämpfen. Seit einem Jahrzehnt ist die Rojava-Revolution ein entscheidender Bezugspunkt linker Kräfte, über verschiedene Phasen und Etappen hinweg haben wir diesen Weg begleitet und unterstützt.

Einige Lehren dieser fortlaufenden Auseinandersetzung im ungleichen Kräfteverhältnis – egal ob in der internationalen Solidarität hier oder in der politischen Arbeit dort – sind es, auf die eigenen Kräfte zu setzen statt an andere Akteure zu appellieren und die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen statt zu hoffen, dass sich andere in Bewegung setzen. “Jeder Sturm beginnt mit einem einzelnen Tropfen. Versucht dieser Tropfen zu sein,” so umschrieb es Tekoşer Orso, der als Internationalist 2019 bei der Befreiung Rojavas fiel. Schützen wir diese Tropfen – jeden einzelnen davon – und bündeln wir sie mittels einer klaren politischen Solidarität, vereint in einer Perspektive jenseits des gegenwärtigen kapitalistischen Elends.

Solidarität mit den Angeklagten in Bern!

Rojava Komitee Zürich, Januar 2022

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„TÜRKEI TÖTET MIT GIFTGAS IN KURDISTAN“

Eine Gruppe solidarischer Internationalist*innen und kurdische Jugend haben am 29 November 2021 erklärt, dass sie für die Internationale Aktionstage 26.-28. November von Riseup4rojava am letzten Freitag, dem 26.11.2021 eine Transparent-Aktion in Zürich gegen die Chemiewaffeneinsätze der türkischen Armee in den Bergen Kurdistans gemacht haben.
Die Gruppe hat am Freitag, dem 26.11.2021 das Dach des Hauptbahnhof Zürich besetzt, ein grosses Transparent aufgehängt und auf der Bahnhofstrasse viele Flugblättern verteilt, um die Menschen auf den Chemiewaffeneinsatz der türkischen Armee in den Bergen des Kurdistans aufmerksam zu machen. Auf dem Transparent stand „Türkei tötet mit Giftgas in Kurdistan“. An der berümsten Strasse der Schweiz haben hunderte der Leute die Aktion gefilmt. Die Gruppe hat eine Erklärung über die Aktion veröffentlicht, in der sie erklären, warum diese Aktion gemacht wurde.

Hier ist die Presseerklärung der internationalistischer Solidaritätsgruppe:

„Die Türkei mordet mit Chemiewaffen!
Wir – eine Gruppe solidarischer Internationalist:innen – haben am Freitag, dem 26.11.2021 das Dach des Hauptbahnhof Zürich besetzt, ein riesiges Transparent ausgebreitet und mit Flugblättern darauf aufmerksam gemacht, dass der türkische Staat in den Bergen Kurdistans im Nordirak chemische Waffen gegen die kurdisch-türkische Freiheitsbewegung einsetzt. Sie greifen in ihrem faschistischen Krieg zu diesem völkerrechtlich geächteten und barbarischen Mittel – doch die Guerilla wird siegen!
In den Bergen Kurdistans im Nordirak liegen die Rückzugsgebiete der Guerilla der PKK und anderer revolutionärer Kräfte. In den vergangenen Jahren waren es genau diese Kräften, die sich entschlossen und erfolgreich gegen die mörderischen Banden des Islamischen Staat stellten. Im Sommer 2014 bewahrten sie die Jesid:innen vor einem Genozid im Nordirak, im Winter 2014 befreiten sie die Stadt Kobane vom Islamischen Staat, im Herbst 2017 wurde Raqqa den Händen der Jihadisten entrissen, bis schliesslich im April 2019 das «Kalifat» ganz zerschlagen wurde. Es sind diese Kräfte, diese Menschen, die nun vom türkischen Staat seit Monaten durch den Einsatz von chemischem Gas hinterrücks ermordet werden, in den grossangelegten Tunnelanlagen in den Bergen, wo ihr Rückzugsgebiet liegt.
Der Einsatz dieser chemischen Waffen in den vergangenen Monaten ist gut dokumentiert, es gibt Berichte von Kämpfer:innen und Videoaufnahmen, die diesen Einsatz belegen. Viele Dokumente dazu finden sich auf Firatnews (https://anfdeutsch.com/), einer kurdischen Nachrichtenseite, die auf Deutsch erscheint. Die Genoss:innen in den Bergen haben in den vergangenen Wochen alle fortschrittlichen Kräfte weltweit aufgerufen, sich solidarisch zu verhalten eine Öffentlichkeit zu diesen Angriffen zu schaffen, um so den Druck zu erhöhen, damit diese Angriffe eingestellt werden. Denn weshalb skandalisieren die Herrschenden des Westens diese Chemiewaffeneinsätze durch die NATO-Armee der Türkei nicht, wenn sie sich sonst so moralistisch geben?
Die Antwort dafür ist in der Frage enthalten: Die Türkei ist strategischer Partner des Westens, hochgerüstet im Rahmen der NATO mit Waffenexporten, finanziert durch dreckige «Flüchtlingsdeals» mit der Europäischen Union – kein Wunder, dass die Herrschenden keinen Finger rühren! Darum liegt es an uns, tätig zu werden, den Druck von der Strasse her zu erhöhen und die Guerilla zu unterstützen! Ein schlagendes Beispiel dafür ist die Kampagne «Gasmasken für die Guerilla!», welche Geld sammelt, um Gasmasken in die Berge zu bringen, damit sich die Genoss:innen vor dem mörderischen Gas schützen können (https://widerstandsvernetzung.org/; Überweisungen auf das Konto der Rote Hilfe Schweiz, 8036 Zürich (Schweiz): CH82 0900 0000 8555 9939 2 mit Vermerk «Gasmaske»). Unterstützen wir die Freund:innen in den Bergen – kein Fussbreit dem mörderischen türkischen Faschismus in seinen blutigen Kriegen!
Solidarität mit Rojava! Schluss mit den Angriffen gegen Kurdistan! #riseup4rojava! „

In dem dazu veröffentlichten Video wird aufgefordert sich nicht auf die Hilfe der europäischen Staaten zu verlassen, sondern selber tätig zu werden. Denn die Situation in Kurdistan ist ernst. Mit den worden der gefallenen Revolutionären Berîtan Dersim: “Alle müssen tun was sie können. Wenn man nichts tun kann, dann sollte man wenigstens eine Kundgebung organisieren, Flugblätter verteilen, die Menschen informieren, oder einen Stein werfen.” Tut was ihr könnt! Die Aktion wurde im Rahmen der International ausgerufenen Aktionstage durchgeführt. Hier ist der Link des Videos: https://www.nuceciwan95.xyz/de/2021/11/30/international-actiondays-in-zuerich-verlasst-euch-nicht-auf-die-staaten-tut-was-ihr-koennt/

Quelle: Nuce Ciwan

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